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Da der Grenzgänger in der Schweiz berufstätig ist, besteht Anspruch auf Kinderzulage in der Schweiz. Deshalb ist der Grenzgänger verpflichtet, die Arbeitsaufnahme in der Schweiz der deutschen Kindergeldkasse mitzuteilen.

Das Kindergeld ist in Deutschland z.Zt. höher als in der Schweiz. Deshalb kann der Grenzgänger einen Antrag auf Auszahlung des vollen Kindergeldes bei der Kindergeldkasse in Deutschland stellen, wenn der Ehepartner in Deutschland eine pflichtversicherte Beschäftigung ausübt. Sollte dies nicht der Fall sein, erhält der Grenzgänger Kinderzulage aus der Schweiz, und die Differenz zum deutschen Kindergeld aus Deutschland.

Ist jemand alleinstehend und alleinerziehend oder arbeiten beide Ehepartner in der Schweiz, wird nur das Schweizer Kindergeld ausbezahlt. Ein Ausgleich von Deutschland findet nicht statt.

Für jedes Kind stellt der Grenzgänger einen Antrag auf Kindergeldzulage mit Wohnsitzbescheinigung der in Deutschland lebenden Kinder mit dem Formular „Anmeldung zum Bezug von Kinderzulagen“ beim Arbeitgeber. Die Auszahlung erfolgt in der Schweiz durch den Arbeitgeber. Der Anspruch beginnt mit dem Tag des Lohnanspruches, am 1. Tag des Monats, in welchem das Kind geboren wird und endet mit dem Erreichen der Altersgrenze, Abschluss der Ausbildung oder Tod des Kindes.

Seit dem Jahr 2012 ist das Einkommen des Kindes kein Faktor mehr im Bezug auf den Erhalt des Kindergeldes. Theoretisch kann Ihr Kind ein unbeschränkt hohes Einkommen haben, und der Kindergeld Bezug bleibt für dieses Kind erhalten.

Allerdings gibt es seit 2012 eine Einschränkung in folgender Form. Es wird zwischen Erst- und Zweitausbildung unterschieden. Wenn sich Ihr Kind in Erstausbildung befindet, gibt es keinerlei Einschränkungen. Befindet sich Ihr Kind allerdings in Zweitausbildung, was zum Beispiel ein Studium nach einer bestandenen Lehre ist, darf Ihr Kind keiner schädlichen Erwebstätigkeit nachgehen.

Eine schädliche Erwerbstätigkeit liegt vor, wenn das Kind im Wochenschnitt mehr als 20 Stunden berufstätig ist. Ist dies der Fall verlieren Sie völlig unabhängig vom Einkommendes Kindes den Anspruch auf Kindergeld. Arbeitet Ihr Kind nur 19 Wochenstunden,  haben Sie vollen Anspruch auf Kindergeld.

Ein Ausbildungsdienstverhältnis ist allerdings unschädlich.


Erhöhung der kantonalen Familienzulagen ab dem 01.01.2021:
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Übersicht über die kantonalen Familienzulagen aller Kantone:
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* REGIERUNGonline, Presse- und Informationsamt der Bundesregierung

Das Elterngeld schafft nach der Geburt eines Kindes den notwendigen Schonraum für einen guten Start in das gemeinsame Leben mit dem neuen Familienmitglied. Das Elterngeld macht es für Mütter und Väter einfacher, vorübergehend ganz oder auch nur teilweise auf eine Erwerbstätigkeit zu verzichten und so mehr Zeit für die Betreuung ihres Kindes zu haben.

 
Elterngeld Plus

Für Kinder, die ab dem 01.07.2015 geboren oder adoptiert werden, hat der Gesetzgeber zusätzlich zum bisherigen Elterngeld, dem (Basis-)Elterngeld, das Elterngeld Plus als neue Leistungsart eingeführt. Entsprechend kann für diese Kinder das Elterngeld in zwei verschiedenen Leistungsvarianten bezogen werden:

 
(Basis) Elterngeld

entspricht dem Elterngeld, wie es bisher schon bestanden hat. Es kann im Zeitraum bis zum 14. Lebensmonat für mindestens zwei und maximal 12 Monate beantragt werden (Alleinerziehende 14 Monate). Beide Elternteile gemeinsam haben Anspruch auf höchstens 14 Monate (Basis-) Elterngeld.

 
Beim Elterngeld Plus

werden aus einem Elterngeldmonat zwei Elterngeld Plus-Monate. Damit verdoppelt sich die Bezugsdauer des Elterngeldes. Das Elterngeld Plus beträgt monatlich maximal die Hälfte des (Basis-) Elterngeldes, das den Eltern ohne Teilzeiteinkommen nach der Geburt des Kindes zustünde. Insgesamt können beide Elternteile gemeinsam bis zu 28 Monate Elterngeld Plus erhalten.

Nach dem 14. Lebensmonat kann Elterngeld Plus jedoch nur ohne Unterbrechung bezogen werden. Dies bedeutet, dass immer mindestens ein Elternteil das Elterngeld Plus in Anspruch nehmen muss.

Eltern, die während des Elterngeldbezugs nicht erwerbstätig sind,können mit dem Elterngeld Plus die Bezugsdauer verdoppeln und in dieser Zeit den halben Elterngeldbetrag beziehen. Dabei müssen die Anspruchsvoraussetzungen während der gesamten Bezugsdauer erfüllt sein.

 
Ein weiterer Baustein des Elterngeld Plus sind die Partnerschaftsbonusmonate

Diese können von Eltern bezogen werden, die gleichzeitig in vier aufeinander folgenden Monaten zwischen 25 und 30 Wochenstunden erwerbstätig sind. Beide Elternteile erhalten dann jeweils vier zusätzliche Monatsbeträge Elterngeld Plus. Auch Alleinerziehende können vier Partnerschaftsbonusmonate erhalten.

Hier geht es direkt zur Informationsstelle (Elterngeldrechner, Informationsbroschüre, Erklärfilm: Bundesministerium für Familien

 
Elterngeld für Grenzgänger

Grundsätzlich gelten die Bestimmungen für den Bezug von Familienleistungen des Landes, in dem die Eltern eine Erwerbstätigkeit ausüben, gleichgültig ob als Arbeitnehmer oder Selbständige.

Wenn die Länder, in denen Mutter und Vater arbeiten, voneinander abweichen, gelten die Bestimmungen des Wohnsitzlandes des Kindes.

Beispiel:

Arbeiten beide Eltern in Deutschland, gelten die deutschen Bestimmungen für Elterngeld.

Arbeitet ein Elternteil in Deutschland, der zweite in der Schweiz, und das Kind wohnt in Deutschland, so wird der Bezug von Elterngeld nach deutschen Bestimmungen geregelt.

*Allgemeine Hinweise zum Elterngeld für Familien mit Erwerbstätigkeit außerhalb Deutschlands

Alle angestellten und selbstständig erwerbenden Frauen haben Anspruch auf Mutterschaftsentschädigung, auch Frauen, die gegen einen Barlohn im Betrieb Ihres Ehemannes mitarbeiten.

 

Der höchst versicherbare Jahreslohn für die Mutterschaftsentschädigung wird während 14 Wochen nach Geburt als Taggeld ausbezahlt. Sie beträgt 80% des vor der Niederkunft erzielten durchschnittlichen Einkommens (höchstens 196,00 CHF/Tag).

 

Für den Adoptionsurlaub ist derzeit durch die schweizerische Gesetzgebung keine besondere Bestimmung vorgesehen. Einige Ausnahmen machen der Kanton Genf, einige kantonale und kommunale Regelungen und gewisse Gesamtarbeitsverträge.

 

Bitte informieren Sie sich bei Ihrem Arbeitgeber oder Ihrer Gewerkschaft.

 

Weitere Informationen beim Bundesamt für Sozialversicherung: www.bsv.admin.ch

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